Mit Protein-Shakes den Heißhunger unter Kontrolle bekommen – Teil 2

Mit Protein-Shakes den Heißhunger unter Kontrolle bekommen – Teil 2

25. Mai 2019 1 Von Darko Pavic

Richtig angewendet können Protein-Shakes deine Diät perfekt unterstützen und somit maßgeblich zu deinem Abnehm-Erfolg beitragen. In diesem Experiment teste ich, wie gut sich diese Shakes eignen, um den Hunger auf Süßes zu reduzieren.

Im ersten Teil des Artikels habe ich beschrieben was ich eigentlich vorhabe. Den ersten Teil könnt Ihr hier lesen.

Kurz wiederholt geht es darum zu testen, wie gut sich sich Proteinshakes eignen um Heißhunger zu reduzieren. Die Proteinshakes sind dabei strikt von den Pulver diäten, auch Formeldiäten genannt, zu unterscheiden.

Nachdem ich mir mehrere Hersteller angeschaut habe, habe ich mich für Protein-Shakes von foodspring entschieden. Um genau zu sein für Shape Shake. Er hat 70% Proteingehalt und nur 111 kcal pro Shake. Der Grund wieso ich mich für Shape Shake entschieden habe war noch ein Zusatzstoff, der sich im Getränk befindet. Es handelt sich um Inulin aus der Chicoree-Wurzel. Es soll eine sehr gute Sättigungswirkung haben. Außerdem ist Shape Shake mit 111 kcal ziemlich kalorienarm, also genau richtig, um mein Kaloriendefizit gut im Auge zu behalten.



Nachdem ich mich für einen Shake entschieden habe, stellte sich für mich die Frage danach, wann es am besten ist so einen Shake zu trinken.

Wenn man sich dazu verschiedene Internetquellen anschaut, werden Proteinshakes meistens zum Muskelaufbau und zur Regeneration empfohlen. Deshalb wird auch deren Genuss unmittelbar (zum Beispiel 30 Minuten) vor oder nach einem Training empfohlen. In diesem Zeitfenster sollte die Verwertung der Proteine am besten sein.

Da es aber bei mir weniger um Muskeln und mehr um Heißhunger ging, habe ich diesen Empfehlungen nur bedingt folgen können. Ich habe mich deshalb entschieden, meine Hunger-Gefühle einige Tage lange genauestens zu untersuchen. Jeden Tag von 6:00 Uhr  bis 23:00 Uhr habe ich mein Hunger-Gefühl bewertet und stündlich die Werte aufgeschrieben. Die Bewertung ging dann so: 0 bedeutete, dass ich keinen Hunger hatte und 10, dass ich großen Hunger hatte. Am Ende berechnete ich einen Mittelwert über alle Werte pro Stunde.

Am Anfang war mein Schwerpunkt auf Heißhunger bzw. Hunger auf Süßes.

Schnell stellte ich aber fest, dass eine Unterscheidung fast unmöglich war. Wenn ich Hunger bekam, wollte ich immer als erstes etwas Süßes essen. Wahrscheinlich, weil Zucker am schnellsten Energie liefert. Etwas Abhängigkeit gab es da aber bestimmt auch. Somit war es unmöglich, die Art des Hungers zu unterscheiden und ich bewertete nur die Stärke des Hungergefühls.

Damit das Hungergefühl richtig stark ausgeprägt wird, habe ich mich entschieden, die Anzahl der Kalorien, die ich zu mir nehme, auf 1700 zu beschränken und dazu machte ich täglich Sport. Ich war somit sehr im Kaloriendefizit und sehr hungrig.

 

Durchschnitt über 7 Tage

 

Wenn man sich die Ergebnisse anschaut und sie mit den Zeiten, an denen ich gegessen und Sport getrieben habe kombiniert, dann sieht man sehr schön Folgendes:

  • Bei mir baut sich das Hungergefühl so langsam auf.
  • Nach dem Essen entsteht Heißhunger auf Süßigkeiten.
  • Wenn ich dem Heißhunger auf Süßes erliege, werden alle Zügel losgelassen und ich kann nur sehr schwer aufhören zu essen – bis die ganze Keks-Packung leer ist.
  • Heißhunger am Abend nach dem Abendessen ist bei mir stärker als nach dem Mittagessen
  • Heißhunger am Abend kann 2-3 Stunden andauern.
  • Heißhunger entsteht bei mir auch täglich gegen 16-17 Uhr.
  • Nach dem Sport verspüre ich für mindestens 1 Stunde keinen Hunger.
  • Beschäftigung hilft mir Hunger bzw. Heißhunger  zu überstehen.
  • Je länger ich auf Süßigkeiten verzichte umso kleiner und kürzer ist mein Verlangen danach. Am schlimmsten sind die ersten 3 Tage. Mit der Zeit wird es allerdings immer leichter auszuhalten. Am 7. – 8. Tag kommt aber das Verlagen wieder und dauert erneut 2-3 Tage.

Diese Beobachtungen waren echt sehr hilfreich und haben mir geholfen, die Strategie zum Abnehmen zu definieren.

Für die nächste Phase meines Experimentes habe ich folgende Regel aufgestellt:

  • Nach dem Mittagessen werde ich meinen Heißhunger nur durch Beschäftigungsmaßnahmen überstehen.
  • Um einen zweiten Angriff des Heißhungers zu überstehen, werde ich meine Sporteinheiten genau in der Zeit gegen 16/17 Uhr legen.
  • Heißhunger nach dem Abendessen werde ich versuchen mit einem Protein-Shake zu bekämpfen.

Die Empfehlung der Hersteller der Protein-Shakes ist, so einen Shake nur einmal am Tag zu trinken. Ich werde diese Empfehlung befolgen.

Da jetzt der zweite Teil meines Experimentes fertig ist, werde ich vorerst zur normalen Ernährung (ohne auf Kalorien zu achten) zurückkehren. Ich möchte gerne in den Ursprungszustand wie vor dem Experiment zurückkehern, damit die Ausgangssituationen für beide Phasen gleich sind.

Im dritten Teil werde ich wieder den Heißhunger stündlich messen, aber dieses Mal mit der Nutzung der Protein-Shakes. Ich werde die Kalorien-Aufnahme aber wieder auf 1700 kcal pro Tag, wie im ersten Teil, begrenzen. Zusätzlich zu den Sporteinheiten werde ich für ein schönes Kaloriendefizit sorgen. Dieses Kaloriendefizit wird selbstverständlich dafür sorgen, dass ich abnehme, aber darum geht es nicht. Es geht darum, wie gut die Protein-Shakes bei den Hunger-Attacken und bei der Durchführung einer Diät helfen können .

 

Hinweis:

Zur Zeit der Erstellung dieses Textes habe ich keine Kooperation aber eine Affiliate-Partnerschaft mit foodspring gehabt. Ich habe alle Produktproben selbst gekauft.

Da Markennamen und Links sichtbar sind, ist dieser Text als Anzeige gekennzeichnet.